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Hexenmusik

Entstehungsgeschichte

Hexenmusik - was ist das?

Laut Definition eines Heimatreporters die geilste Musik mit Brachialdynamik.
Neueste Lärmmessungen ergaben Pegelspitzen von weit über 120 db schon alleine bei den Anweisungen des Dirigenten.
Hexenmusik – das ist der erfolgreiche Versuch, das Publikum zu zwingen zu:
Fröhlich sein, schunkeln, abhotten, cool drauf sein, die Alltagssorgen vergessen, mitzugrölen, fasziniert zu sein, gute Laune haben, enjoy Life, be proud to be here; - dies ergaben Umfragen von Infratest.


Wie kam es zur Hexenmusik:

In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts begleiteten die Hexen wackere Trommlersleute auf umgebauten Benzinfässern – der Lärm war schaurig, die Rhythmen in die Beine gehend – und jeder wusste; jetzt kommen die Hexen aus dem Buchenbronner Tal.
Doch irgendwann stellten die Vereinsoberen fest, dass Rhythmus alleine noch nicht das „Gelbe vom Ei“ ist und gingen auf die Suche na Alternativen.
Im Herbst ´84 – kurz nach den Weltkriegen – ging man an´s Werk.
Unter dem Vorwand einer kostenlosen Reise in die Karibik lotste man 7 Jugendliche im Alter zwischen 20 und 35 Jahre ins alte Schulhaus im finsteren Wald knapp unterm Schwanenbachgletscher. Dort zwang man sie unter dem Versprechen der Erlangung der persönlichen Freiheit im tiefen Winter bei –50° C und 5 m hohem Schneeverwehungen um einen Kanonenofen zu marschieren und Fasnetsmärsche auswendig aufzuspielen. Es gelang zur Überraschung aller 1 ½ Stücke nahezu fehlerlos zu erarbeiten und diese ersten Helden durften die Hexentrommler und Hexen in 3. Reihe begleiten.
Um diesen ersten Aufrechten in zu brandmarken, durften sie die Fasnetsumzüge in eigenen Bademänteln, Nachthemden und Hemdglonker-Kostümen durchführen.

Das Publikum war irritiert. „Was sind das für Gestalten? – Gehören die zu euch? – Was für Töne?“

Tja, aller Anfang ist hart.

Doch dieses erste Trainingslager hatte die Hexenmusiker für´s Leben gestrählt. Wacker wurde der weitere Aufbau betrieben, und wenn Karajan nicht schon tot wäre - - wer weiß ...

Heute – im 21. Jahrhundert – gibt es die Hexenmusik noch immer. Trotz vieler Anfechtungen des realen Lebens kämpfen sie weiter und bemühen sich, die Vorstellungen von Eric – seine Art von „wall of sound“ – in die Tat umzusetzen.

Das Einzugsgebiet der Musiker geht im Norden bis Zell a. H., im Osten bis hinter die schwäbische Grenze, ein Ex-Triberger mischt freudig mit und ansonsten sind die ganzen Ortschaften des unteren Gutachtales vertreten.

Das Spektrum der musikalischen Vorträge geht je nach Bewusstseinszustand der beteiligten Musiker von Marsch, Polka über Hard Rock und Lumpeliedle bis hin zum experimentellen Free-Jazz.


Einsatzgebiete der Hexenmusik:

Eigentlich sind Hexenmusiker überall anzutreffen. Eine kleine Liste der Möglichkeiten sollte Sie, lieber Leser, schon einmal vorwarnen:

- München, Öttingenstrasse, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf den Straßenbahnschienen in der Nähe des Englischen Gartens.
- Bernkastel-Kues bei Zicken und grünen Türken
- St. Johann i. Tirol auf/unter/neben/an den Knödeltischen
- Mallorca im Pool und am Skat-Tisch
- Kitzbühler Horn, 12.00 Uhr Mittags
- Odda (N) im Sörfjord beim Versuch Lachse mit Tenorhörnern zu jagen.
- Augsburg / Burger King – der Laden wurde von einem Gastmusiker leergegessen.

Frei nach dem Motto: Das Leben ist eines der schärfsten - let´s have fun!

© Buchenbronner Hexen e.V.

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by atworx l Medienagentur